KURZE NACHRICHTEN



Am  20. August 1999, anläßlich des Feiertags des den ungarischen Staat begründeten Königs Hl. Stephan, verlieh der Präsident  der  Republik  Ungarn  Prof. Dr. László  Sólyom, Präsident des  Verfassungsgerichts  das  "Großkreuz  des  Verdienstordens der Republik Ungarn". Die Auszeichnung "Mittelkreuz mit Stern des Verdienstordens der Republik Ungarn" wurde den  ehemaligen Richtern am Verfassungsgericht  Prof. Dr. Tamás Lábady  und  Prof. Dr. Imre Vörös  verliehen. Prof. Dr. László  Sólyom  war  Humboldt-Stipendiat  (1989) und Humboldt-Preisträger  (1998)  in Köln, Prof. Dr. Tamás Lábady  forschte als Humboldt-Stipendiat ebenfalls  in Köln (1979, 1983 und 1989), Prof. Dr. Imre  Vörös war  Humboldt-Stipendiat in Freiburg  (1986-88, 1989)

Am  10. November 1999
  erhielt  die  Biochemikerin  Dr. Beáta  Vértessy, stellvertretende Sekretärin  des  Humboldt-Vereins  Ungarn, von der  Bonner  Alexander von Humboldt-Stiftung  eine  digitale Mikroskopanlage zur Verfügung gestellt. Das Gerät wurde ihr von Ralf  Krautkrämer, dem neuen  stellvertretenden  Kulturattaché  der  Botschaft der Bundesrepublik  Deutschland, übergeben. Dr. Beáta  Vértessy  war  Humboldt-Stipendiatin in Saarbrücken  (1993/4).

Am  26. November  1999
  wurde der an der Budapester  Universität "Eötvös Loránd" und an  der Yale  Universität  unterrichtende  Mathematiker  Prof. Dr. László  Lovász  mit  der  Ehrendoktorwürde  der  Universität  Szeged  ausgezeichnet. Er  war im Jahre 1984  Humboldt-Stipendiat  in Bonn

Am  18. Dezember 1999
  wurde dem  Biologen  Prof. Dr. Ádám Kondorosi, Direktor des bei  Paris  gelegenen  Instituts für  Pflanzenkunde  in Gif-sur-Yvett, von der UNESCO  mit  dem Carlos J. Finay  Preis  geehrt.  Am  18. Januar  2000  ist  er  zum Mitglied  der  Ungarischen  Akademie  der  Wissenscahften gewählt  worden.  Er  war  1988  Humboldt-Stipendiat  in Köln

Seit Januar 2000 
ist  Prof. Dr. László Imre  Komlósi  Stellvertretender  Staatssekretär im Bildungsministerium.  Er  war  Humboldt-Stipendiat  in  Saarbrücken (1989/1990).

Am 13. Und 14. Januar 2000
  fand  in Budapest eine Konferenz zum Thema "10 Jahre Verfassungsgericht"  statt. Hier  betonte  Prof. Dr. László  Sólyom, der – sein Amt  neun Jahre lang ausübende – ehemalige  Präsident  des Verfassungsgerichts: Es war ein Hauptziel des Verfassungsgerichts, daß die außerordentlichen  Bedingungen  keinerlei  Verstöße  bei der Einhaltung des Verfassungsrechts  bewirken dürfen.  De  gegenwärtige  Präsident des Verfassungsgerichts, Prof. Dr. János  Németh, gab  seiner  Überzeugung  Ausdruck, daß das  Verfassungsgericht  in den letzten 10  Jahren  Aufgaben  historischen  Ausmaßes  gelöst hat. Zwar veränderte  sich in den letzten 18  Monaten die personelle Zusammensetzung des Gerichts, die grundlegenden  Prinzipien blieben jedoch richtungsweisend. Wie  Prof.Dr. László  Sólyom (s. oben) war  auch Prof. Dr. János  Németh  Humboldt-Stipendiat, 1973/74 in München und  1984  in Köln

Seit Februar 2000 ist  Dr.  Zoltán  Cséfalvay  Stellvertretender  Staatssekretär  im  Wirtschaftsministerium. Er  war  Humboldt-Stipendiat in Heidelberg (1995/6).

Am    3.  März  2000 
verabschiedete  die  Geschäftsführung  des  Humboldt-Vereins Ungarn Herrn Hasso Buchrucker,den Botscahfter der Bundesrepublik Deutschland und  seine Gattin in feierlichem  Rahmen  im  Wissenschaftlerklub der Ungarischen Akademie der Wissenschaften. De  Präsident  des Vereins, Dr. János Fischer, unterstrich  hierbei die Rolle des  scheidenden Botscahfters beim Ausbau der  deutsch-ungarischen Beziehungen in den Bereichen Kultur  und Wissenschaft. Der Verein wählte Herrn Hasso Buchrucker zum  Ehrenmitglied

Am  15. März  2000
  aus  Anlaß  des  Nationalfeiertags  wurde  Prof. Dr. Sándor  Antus,  Direktor des Instituts für  Organische Chemie der  Universität  Debrecen, mit dem Széchenyi-Preis  ausgezeichnet.  Er  war  Humboldt-Stipendiat  in Bochum (1977, 1982)

Professor  Dr.  István  Altorjay
(78)  ist  am  4. September  1999  verstorben.  Er  wurde  1921 in  Rahó geboren und arbeitete  seit  1950  an  der  Klinik  für  Chirurgie der  Universität  Szeged. Als  einer  der  ersten  erhielt  er nach  dem  II.  Weltkrieg  ein Humboldt-Stpendium (1963, München). Als  Anerkennung  seiner  erfolgreichen  Tätigkeit  wurde er  zweimal zum Präsidenten  der  Gesellschaft  der  Ungarischen  Kinderchirurgen  gewählt. Seine  Mitarbeiter  und  Patienten  behalten  ihn  nicht nur als außerordentlichen  Chirurgen  in Erinnerung, sondern werden  auch  seine  Freundschaft, seine  menschliche  Wärme und sein  hilfbereites  Wesen  nie  vergessen. Wir  werden   sein  Andenken  stets  in Ehre  halten

 

 

NEUE  HUMBOLDT-STIPENDIATEN

 

(Mitteilung  der  Alexander von Humboldt-Stiftung vom 7. Dezember 1999)

Dr.  Gábor  BOROS  (Philosophie),
Dr. Balázs  BORSOS  (Volkskunde),
Dr. Mária   DUX  (Medizinische Neurobiologie),
Dr. Tamás   FARKAS  (Neurobiologie),
Dr. Éva JAKAB  (Rechtsgeschichte,
Dr. András Péter  KOTSCHY  (Organische Chemie),
Dr. Tibor  SOÓS  (Organische  Chemie)  udn
Dr. Gábor  TAKÁCS  (Orientalistik).

 

 

NEUER  HUMBOLDT-PREISTRÄGER

 

Prof.  Dr. György  KARA   (Turkologie)