BIS ZU MEHR GELD FÜR HUMBOLDT-STIPENDIATEN

Ab Februar 2002 erhöht die Humboldt-Stiftung ihre Stipendienzahlungen

 

Der weltweite Wettbewerb um die „besten Köpfe" verschärft sich ständig. Hervorragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können mittlerweile zwischen einer Vielzahl von Angeboten aus aller Welt wählen. Die jeweilige Entscheidung für eine Forschungseinrichtung und für ein Land hängt von vielen Faktoren ab: dem Forschungsumfeld, den Karriereperspektiven, der Möglichkeit, dauerhaft in einem Gastland bleiben zu können und von persönlichen Faktoren. Eine wichtige Rolle spielt aber auch die finanzielle Situation. Die Universität oder Forschungseinrichtung, die ein attraktives Gehalt anbieten kann, verfügt über gute Chancen, die besten jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an sich und an ihr jeweiliges Land zu binden.

Dieser Tatsache trägt die Humboldt-Stiftung Rechnung, indem sie beginnend mit Februar 2002 die Stipendienzahlungen in allen Forschungsstipendienprogrammen erhöhen wird. So werden die monatlichen Zahlungen künftig zwischen 2.100 EURO und 3.000 EURO statt wie bisher zwischen 3.600 DM und 4.400 DM liegen. Auch die laufenden Stipendien werden – unter Berücksichtigung der haushalterischen Möglichkeiten – im Zuge der Umstellung auf den EURO angepasst. Die Humboldt- Stiftung stellt damit sicher, dass es nach wie vor auch finanziell interessant ist, mit einem Forschungsstipendium nach Deutschland zu kommen. Die Erhöhung gilt auch für Forschungsstipendiaten, die im Rahmen des Nachkontaktprogrammes der Humboldt- Stiftung zu erneuten Forschungsaufenthalten nach Deutschland kommen.