Humboldt-Stipendien-Möglichkeiten

Népszabadság
15. April 2003.
61. Jahrg./Nr. 88

Humboldt-Stipendien-Möglichkeiten


Der Humboldt-Verein Ungarn nimmt durch seine 400 Mitglieder eine Schlüsselposition bei der Entwicklung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Ungarn ein, hat darüber hinaus - Dank der wissenschaftlichen Beziehungen seiner Mitglieder - großen Anteil an der Weiterbildung der jungen ungarischen Wissenschaftlergeneration. Der Ehrenvorsitzende des Vereins, János Fischer, ein in der pharmazeutischen Forschung tätiger Chemiker, informierte unsere Zeitung, dass während des 12-jährigen Bestehens mehr als 100 junge ungarische Forscher ein Humboldt-Stipendium, zur Zeit eine monatliche Summe von 3000,- Euro, erhielten. (Interessenten für ein derartiges Stipendium finden auf der Homepage www.humboldt.hu genauere Informationen.) Weiterhin schlagen die Mitglieder des Vereins Personen vor, die von der Bonner Alexander von Humboldt-Stiftung mit einem Preis geehrt werden - bisher wurde diese, mit einer Summe von 80000 Euro verbundene Ehrung 12 ungarischen Wissenschaftlern zuteil. Die höchste Auszeichnung der Stiftung, der Paul-Preis und die damit verbundenen 4,5 Millionen DM gingen bisher einmal an einen ungarischen Wissenschaftler, und zwar erhielt diese Ehrung der in Szeged forschende Biologe Ferenc Nagy.
Die Humboldt Nachrichten, die jährlich zweimal erscheinende deutschsprachige Zeitschrift des Vereins, beschäftigt sich detailliert mit aktuellen Fragen des wissenschaftlichen Lebens und der wissenschaftlichen Kontakte, informiert aber auch über den Verein selbst, zu dessem neuen Vorsitzenden auf der in den vergangenen Tagen abgehaltenen Jahrestagung der Mathematiker Attila Kuba, zur Sekretärin die Wirtschaftswissenschaftlerin Éva Palócz gewählt wurden.
(Übersetzung)

2003. 4. 15.